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Los geht's

Erdöl im Alltag

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Irgendwann vielleicht schon. Aber aktuell ist Erdöl eine unverzichtbare Säule unseres modernen Alltags. Es ist die Basis industrieller Produktionsprozesse und steckt als Grundstoff in vielen Dingen, die wir im Alltag nicht missen wollen. Zum Beispiel in einem Gegenstand, den wir immer bei uns tragen und alle 18 Minuten anschauen. Oder in unserem Lieblings-Fortbewegungsmittel. Und auch in vielen Lebensrettern.

Aber sehen Sie selbst…

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Zu 40 Prozent bestehen Smartphones aus Erdöl. Das Öl steckt hier vor allem in den Kunststoffteilen des Telefons, also zum Beispiel im Gehäuse oder in Tasten wie dem Home-Button. Den digitalen Begleiter wollen viele nicht mehr missen. Laut einer Umfrage würden mehr als 50 Prozent nicht mal gegen eine zehnprozentige Gehaltserhöhung oder eine Woche Extra-Urlaub für einen Monat auf ihr Smartphone verzichten.

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Ob für den Weg zur Arbeit oder in den Urlaub: Das Lieblingsfortbewegungsmittel ist und bleibt das Auto. Erdöl ist aber nicht nur für den Antrieb wichtig, sondern steckt auch in der Innenausstattung. In Sitzpolster und Autohimmel befinden sich zum Beispiel Polyurethane. Sie enthalten Erdöl und sorgen genau für einen höheren Komfort. Als Basis für viele Lacke verschönert Erdöl das Auto außerdem auch von außen.

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Indirekt schon. Im Aspirin-Wirkstoff Acetylsalicylsäure ist Benzol enthalten und darin steckt Erdöl. Eine Aspirin-Tablette besteht demnach zu rund 35 Prozent aus Erdöl. Benzol steckt aber nicht nur in Aspirin, sondern ist der Grundstoff für viele Arzneimittel. Dabei werden häufig aus dem Benzol entwickelte Derivate verwendet. Benzol ist bei der Einnahme als Medikament unbedenklich.

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Erdöl ist Rohstoff und Energieträger zugleich. Ob als Kraftstoff in unseren modernen Verkehrsmitteln, als Energieträger in Industrie, Gewerbe und Privathaushalten, als Schmierstoff oder als Grundstoff für die chemische Industrie: Erdöl ist aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Die Produktvielfalt reicht von Benzin über Dieselkraftstoff, Heizöl, Lippenstifte, Waschmittel, Speichermedien und Reifen bis hin zu einer Vielzahl verschiedener Kunststoffe. Der Ausgangsstoff all dieser Produkte, das Erdöl, wird in der Raffinerie verarbeitet.

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Durchschnittlich 26 Minuten verbringen wir jeden Morgen im Bad. In dieser Zeit ist Erdöl unser ständiger Begleiter: In Zahnbürste und Zahnputzbecher steckt erdölbasiertes Polyethylen. Letzteres ist auch Grundstoff für Cremedosen, Shampooflaschen oder Tablettenverpackungen. Erdöl ist außerdem oftmals Ausgangsbasis für Kosmetikprodukte wie Haarspray, Cremes oder Seifen.

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Aus unserer Arbeitswelt ist er nicht mehr wegzudenken: Zwei Drittel der Deutschen arbeiten mit Computern. 29 Millionen spielen daran auch gerne mal in ihrer Freizeit. Aber wie viele wissen, dass sie damit ein Erdölprodukt nutzen?

In Desktop-Computern stecken in Rechner, Monitor und Tastatur die Stoffe Acrylnitril, Butadien und Styrol. Oder anders gesagt: insgesamt elf Liter Erdöl.

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In unserer Freizeit powern wir uns gerne beim Joggen, Fußball spielen, Fahrrad oder Skifahren aus. Manchmal wollen wir uns aber auch einfach bei einem guten Buch oder vor dem Fernseher entspannen. Eins haben all diese Freizeitaktivitäten gemeinsam: Wir nutzen dabei erdölbasierte Produkte.

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Auch in den eigenen vier Wänden ist Erdöl unverzichtbar – und zwar nicht nur in der Ölheizung. Polyurethan wird im Bauwesen unter anderem als Montageschaum zum Abdichten von Fugen, beim Fenster- und Türeneinbau oder zum Anheben von Fußböden verwendet. Außerdem spielt es bei der Gebäudedämmung eine Rolle und hilft mit, die Energieeffizienz von Häusern zu erhöhen.

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Die Energiewende ist ohne Erdölprodukte nicht denkbar. Ein Beispiel: Derzeit steuern Windräder rund ein Fünftel des Stroms aus erneuerbaren Energien in Deutschland bei. Ohne Erdöl würde dieser entfallen. Denn ohne erdölbasierte Schmierstoffe würde sich kein Windrad drehen.

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Die chemische Industrie ist ein wichtiger Pfeiler des Industrielands Deutschland und Ausgangspunkt vieler Wertschöpfungsketten. Für ihre Produktion ist die organische Chemie auf Naphta und andere Erdölderivate angewiesen. Ihr Anteil an der Rohstoffbasis der organischen Chemie beträgt rund 75 Prozent. Damit nutzt die chemische Industrie
rund 15 Prozent des in Deutschland verbrauchten Erdöls.

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Erdöl ist heute unverzichtbar – ob für unsere Mobilität, in der Medizin oder in unseren eigenen vier Wänden. Noch gibt es in den meisten Bereichen keine Alternativen, die den Rohstoff von seinen Eigenschaften her und in puncto Wirtschaftlichkeit ersetzen können. Bis es soweit ist, sind eine sichere Versorgung und eine effiziente Nutzung von Erdöl wichtige Voraussetzungen für unseren wirtschaftlichen Erfolg und den Alltag jedes Einzelnen.

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In einer Schuhsohle aus Polyurethan und Polyvinylchlorid sind rund 0,6 Liter Erdöl verarbeitet.

Kunstleder besteht zu 88 Prozent aus Polyester und zu 12 Prozent aus Polyurethan. Ohne Erdöl würde diese Tasche nicht existieren.

146 Gramm Erdöl verbergen sich etwa in einer Nylonbluse.

Ein Mobiltelefon enthält durchschnittlich 99 Gramm Erdöl.

29 Gram Erdöl befinden sich in einer Tüte aus Polyethylen.

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Ein Regal aus Pressspan enthält durchschnittlich 7,5 Liter Erdöl.

2,4 Liter Erdöl sind durchschnittlich in den Bestandteilen eines Fernsehers verarbeitet.

Der Dämm- und Schaumstoff vieler Sofas besteht aus Polyurethan, das aus Erdöl hergestellt wird. In einer durchschnittlichen Couch stecken etwa 59 Liter Erdöl.

Bücher bestehen nicht nur aus pflanzlichen Papierfasern. In Leim und Druckerfarbe steckt auch Erdöl.

Etwa 0,1 Liter Rohöl werden für die Derivate Acrylnitril, Butadien, Styrol- und Polycarbonat benötigt, aus denen sich eine Fernbedienung zusammensetzt.

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Windkraft liefert ‚grünen Strom’. Das ist auch gut so. Aber unsere Mitarbeiter liefern für den Rotor das passende Öl. Dafür klettern sie sogar selber in luftige Höhe.

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